Cashew Karamell Schnitten

Schon letztes Jahr habe ich davon geträumt, einen „Plätzchenrezept-Adventskalender“ auf dem Blog zu veröffentlichen. Allerdings waren wir das gesamte Jahr im Umzugs- und Renovierungsstress und froh, als es zum Ende des Jahres etwas ruhiger wurde.

Außerdem ist Dezember eigentlich schon viel zu spät. Ich fange immer schon im Oktober mit dem Backen an, obwohl das wohl etwas übertrieben ist. Deswegen gibt es dieses Jahr ein Plätzchen, Kekse, Cookie November. Tadaaaaa!!! I hope you enjoy the show!

Meine Oma Lina war leider nie besonders kreativ was das Weihnachtsbacken anging. Es gab jeder Jahr eine große Menge Butterplätzchen und ein paar Vanillekipferl. Die Butterplätzchen gab es immer an Heiligabend. In Tütchen und Dosen verpackt gab es sie zur Bescherung zusammen mit einem paar selbstgestrickter Socken für jeden.

Für mich sind Weihnachtsplätzchen nur in der Vorweihnachtszeit vertretbar, danach rühr ich sie nicht mehr an.. Aber das Frühstück meines Bruders am 2. Weihnachtsfeiertag war immer ein Maßkrug voll mit Milch und die Butterplätzchen, die er rein getunkt hat. Ich saß immer erstaunt daneben, während er diese Unmengen an kurzkettigen Kohlenhydraten in sich rein schlang ohne auch nur ein Gramm Fett anzusetzen. Die Butterplätzchen wunderschön aus, aber mir waren sie immer einen Tick zu langweilig. Vanille halt. Obwohl die Vanillekipferl von meiner Oma sensationell waren.

Meine Mutter war da Gott sei dank kreativer und hat, auch mit Hilfe der jährlichen „Brigitte-Plätzchen-Sonderhefte“, die köstlichsten, wunderbarsten Keksvariationen kredenzt. Tagelang wurden Plätzchen gefüllt und verziert und der Rest der Familie ist mit merklich unruhig um die Küche herumgeschlichen und hat gewartet, bis alles fertig ist. Denn das war immer Gesetz: erst nachdem alle Plätzchen fertig waren, verpackt und die Küche aufgeräumt war, wurden die Backwerke präsentiert und durften im Anschluss verspeist werden. Jeder hatte seine Favoriten und so sind mein Bruder und ich uns nicht wirklich in die Quere gekommen. Vielleicht wusste meine Mutter das aber auch und hat so unbewusst im Vorfeld schon für besinnliche Weihnachtsstimmung gesorgt.

Was es bei uns allerdings nie gab waren Nussecken und ich bin auch kein großer Fan von davon. Aber diese „Nussecken“ sind eine wundervolle Alternative. Wichtig ist nur, das man gesalzene Cashews nimmt, bzw. extra Salz dazu gibt, falls es ungesalzene sind.

Für den Teig:

  • 150g Butter
  • 80g Zucker
  • 1 EL Vanillzucker
  • 1Ei
  • 200g Mehl

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und in eine mit Backpapier ausgelegte rechteckige Backform geben. Mit den Händen einen glatten Boden und formen. Den Teig mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C für ca. 20 Minuten backen.

Für die Füllung

  • 25g Butter
  • 400g gezuckerte Kondensmilch
  • 45g Vollrohrzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 100g Cashewkerne, gehackt
  • 1TL Salz (braucht man nicht, wenn man gesalzene Cashewkerne verwendet)

Die Butter zusammen mit der Kondensmilch und dem Zucker erhitzen und für 5 Minuten köcheln lassen. Immer gut umrühren. Dann Vanillezucker, Salz und Cashewkerne hinzu geben und die Masse auf dem gebackenen Boden geben. Dann weitere 15 Minuten bei 180°C weiter backen.

Abkühlen lassen und in Dreiecke schneiden.

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